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Technik in Phaeton
Hologramme
Basistechnologie:
Verfügbarkeit:

Es sind drei verschiedene Typen von holographischen Projektoren im Umlauf, sie sind zwar unterschiedlich modern, haben jedoch alle gewisse Vorzüge und Nachteile.

LaserholosBearbeiten

Am längsten gibt es Laserholos. Mehrere Laser unterschiedlicher Wellenlänge projezieren holographisch Bilder in die Luft. Vorteil: Die Apparatur ist klein, handlich und man kann durch sie hindurchgreifen, ohne das Bild zu zerstören. Nachteil: Die Leuchtkraft ist sehr gering und man benötigt ein reflektierendes oder absorbierendes Medium, z.B. staubige Luft, besser aber einen künstlich erzeugten Nebel. Im Vakuum oder klarer Luft funktioniert dieser Typ nicht. Er wird aber dennoch gerne in älteren Holoräumen oder verdunkelten Bereichen (z.B. Raumschiff – Armaturen, Geschäfte,...) eingesetzt, wo es nicht auf Abbildungsqualität ankommt. Aus dem Unterhaltungsbereich wurden sie mittlerweile fast vollständig verdängt.

Licht Emittierende Organische GaseBearbeiten

Als nächste Technologie wurden Licht Emittierende Organische Gase (LEOG) entwickelt, dies sind Gase, die über externe Beschaltung zum Leuchten in fast beliebigen Farben angeregt werden können. Auf diese Art und Weise entstehen brillante Farben mit hoher Auflösung. Der Nachteil ist hier, dass das Gas in einem speziellen transparenten Kasten aufbewahrt wird, man kann also nicht in da Bild hineinfassen. Andererseits verbrauchen LEOGs wenig Energie und regenerieren sich von selbst, so dass die Displays ewig halten können. LEOGs werden oft an Terminals, als Kunstwerke oder Statuen, an Werbeinstallationen, Displays, aber auch im Unterhaltungsbereich verwendet.

WeakForce-DisplaysBearbeiten

Die neueste Version von Hologrammen sind WeakForce-Displays. Da Reflektoren Licht ihrer Grenzwellenlänge emittieren und man sie irgendwo in den Raum projezieren kann, kann man durch einen 3D – Scan ein sich bewegendes, sehr Realitätsnahes Bild selbst im Vakuum projezieren, in das man hineinfassen kann. Wegen der 3D – Abtastung, ist jedoch entweder Auflösung oder Abbildungsfrequenz bei kleinen Geräten (Handgeräten) nicht sehr groß, d.h. dass Bild erscheint nicht echt, sondern pixelt oder flackert. Große, stationäre Geräte haben dieses Handicap jedoch nicht. Der Energieverbrauch ist sehr hoch. Trotzdem werden WF-Holos sehr häufig eingesetzt, auch zur 2D-Darstellung, z.B. Als bewegliches Wandbild, Fenster u.v.m. Neuester Schrei bei Holoräumen ist der zusätzliche Einsatz von Repulsoren. Durch sie kann man die Hologramme quasi „anfassen“, jedoch ist diese Illusion sehr begrenzt und insbesondere feine Kontraste wie bei Oberflächen sind nicht möglich. Dagegen kann man z.B. mit einem echten Schläger einen virtuellen Ball schlagen und kann den Rückstoß tatsächlich spüren.

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