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Im Schwerefeld einer großen Masse (bevorzugt einer Sonne) wird eine Gravitationswelle ausgesandt. Mit den richtigen Parametern kann diese Welle im Abstand von einem bestimmten Vielfachen des Schwarzschildradius eine Singularität in der Riemann – Geometrie (also in der Raumzeit) auslösen, Voraussetzung ist, das sich zwischen Sender und Masse eine stehende Welle ausbildet (auch der Sender muss also an einem bestimmten Ort stehen). Die Tiefe dieser Singularität ist nur abhängig von der Masse des Objekts im Gravitationszentrum (also der Sonne). Abhängig von dieser Tiefe ist ein Sprung durch die Raumzeit eines Objektes in der Singularität möglich, es „surft“ auf der stehenden Gravitationswelle. Die Bedingungen sind

  • das die Gravitation am Austrittspunkt gleich der Gravitation am Ort der Singularität ist,
  • die Entfernung muss kleiner m(Sonne)/m(Schiff)*d(Sender <– >Sonne) sein.

BeschränkungenBearbeiten

  1. die meisten Schiffe springen nur einige 10 Lichtjahre ins nächste System mit großer Masse
  2. Die „Startposition“ und Landeposition zu bekannten Systemen ist genau definiert und daher in der Regel gut bewacht durch Sternenfestungen u.ä.
  3. Es ist nur schwer möglich, direkt zu einzelnen Planeten zu springen
  4. Es ist nicht möglich, mitten in leeren Raum oder aus diesem zu springen.
  5. Es ist nicht möglich, nahe ans galaktische Zentrum zu springen, aus nächster Nähe von sehr schweren Objekten (z.B. schwarzen Löchern) kann man es jedoch überspringen – allerdings ist das ein Höllenritt!
  6. Der Sender der Welle ist nicht identisch mit dem springenden Schiff. D.h. in bewohnten Systemen gibt es Stationen / Satelliten, die diese Aufgabe erfüllen, Forschungsschiffe lassen oft Sonden zurück.
  7. Der Sprung kostet viel Energie, man benötigt einen Generator, der diese in sehr kurzem Zeitraum zur Verfügung stellt, dies leisten nur sehr mächtige Antimaterie – Einheiten. Eine solche Einheit ist sehr empfindlich und sehr groß, weswegen nur wenige militärische Kampfschiffe tatsächlich mit solch einer Einheit ausgerüstet sind. Daher kommen oft Trägerschiffe zum Einsatz, die nach einem Sprung andere Schiffe abkoppeln und sich dann zurückziehen.
  8. Die Ladezeit zwischen zwei Sprüngen beträgt immer mindestens eine Stunde, je nach Sprung – Entfernung (Energiebedarf) und Leistungsfähigkeit des Reaktors, aber auch wegen der Zeit, um zu einem neuen Sprungort zu gelangen, sofern man nicht in das selbe System zurück springen möchte.